Glossar
Verteilerschlüssel – Definition
Der Verteilerschlüssel ist die im Mietvertrag festgelegte Methode, nach der umlagefähige Nebenkosten auf die einzelnen Mieter einer Liegenschaft aufgeteilt werden. In der Schweiz ist die Wohnfläche (m²) die häufigste Methode. Fehlt eine Vereinbarung, gilt m² als Standardschlüssel.
Auf einen Blick
| Begriff | Verteilerschlüssel |
| Häufigste Methode | Wohnfläche (m²) |
| Muss im Vertrag stehen? | Ja — sonst gilt m² als Standard |
| Gilt für | Alle umlagefähigen Nebenkosten |
Welche Methoden gibt es?
| Methode | Typische Anwendung | Vorteil |
|---|---|---|
| Wohnfläche (m²) | Heizung, Allgemeinstrom, Hauswartung | Einfach, objektiv, weit verbreitet |
| Anzahl Personen | Wasser, Kehricht | Verbrauchsnäher bei stark variierenden Haushalten |
| Verbrauch (Zähler) | Heizung (Heizkostenverteiler), Warmwasser | Fairste Methode, erfordert Messgeräte |
| Gleiche Anteile | Kleine Liegenschaften mit gleichen Wohnungen | Einfachste Variante |
Was gilt, wenn kein Schlüssel vereinbart wurde?
Fehlt im Mietvertrag eine Angabe zum Verteilerschlüssel, gilt in der Praxis die Wohnfläche (m²) als Standardmethode. Der Vermieter darf den Schlüssel nicht einseitig ändern — eine Änderung erfordert eine neue Vereinbarung mit dem Mieter.
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